Ich heisse Walter Waldis und wurde Mitte des letzten Jahrhunderts in der «altfryen Republik» Gersau am Vierwaldstättersee geboren. Hier ging ich zur Schule und verbrachte die ersten zwanzig Lebensjahre. Mein Weg führte mich Anfangs der 70-Jahre nach Zürich, hier verbrachte ich mein ganzes Berufsleben und lebe heute in ihrer Agglomeration. Berufliche Expertise verfüge ich im Marketing von Elektronik- und IT-Industrie, wovon die letzten 18 Jahre bei IBM. Hier war ich in verschiedenen Führungs- und Professional-Positionen im Bereich «Integrierte Marktkommunikation» tätig. Zuletzt als verantwortlicher Projektleiter für das IBM Kundenmagazin.

Mit Fotografie beschäftige ich mich seit 1964. Die Welt der Bilder, deren bewusste Gestaltung, deren Aussagekraft haben mich immer fasziniert und faszinieren mich heute noch. Mein technischer Hintergrund erleichtert mir die unterliegende Theorie zu begreifen und zu verstehen. Bücher von Andreas Feininger oder Harald Mante`s «Farbe und Form» waren für mein fotografisches Verständnis prägend. Auch wenn das Bücherregal heute von moderner Literatur zum Thema, vornehmlich aus dem Rheinwerk Verlag, dominiert wird.

Andreas-Feininger-Farbfotokurs
Harlad-Mante-Farbe-und-Form
andreas-Feininger-Kompositionskurs-der-Fotografie

(1972)

(1977)

(1974)

Mein zweites Hobby sind Personalcomputer und Software als Brückenschlag zur modernen Bildverarbeitung von heute. Bereits 1978 legte ich mir aus privaten Mitteln einen Apple II+ mit 32kB Hauptspeicher zu. Apple DOS als Betriebssystem und 40 Zeichen auf dem Monitor waren damals das Mass der Dinge. Dazu Visicalc als sehr früher Vorläufer heutiger Tabellenkalkulationen. CP/M mit Wordstar zur Textverarbeitung und Pascal als Programmiersprache folgten. Und so ging es all die Jahre munter weiter. Nach fast 20 Jahren Microsoft Windows, beginnend mit Windows 1.0, bin ich 2012 wieder bei Apple gelandet: Einen 27 Zoll grossen iMac mit 16 GB Hauptspeicher, 768 MB SSD und externen Disks nenne ich mein eigen.

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Welches sind meine Fotothemen? Die sind klar geprägt von Reisen in Europa, Nordamerika und im südlichen Afrika. Landschaften, Tiere, Flora aber auch Urbanes, oftmals auch dokumentarisch. Wenig Menschen, wenig Makro, wenig Portraits, letztere sind nicht so mein Ding. In der Analogzeit war ich vorwiegend mit Kodachrome und Ektachrome Dia-Filmen unterwegs. Dann kam die digitale Speicherkarte und mit EBV unbegrenzte Möglichkeiten für Eingriffe. Hier versuche ich nahe beim eingefangenen Bild und der von mir gefühlten Stimmung zu bleiben und lege keinen Wert auf künstlerische Verfremdungen. So dachte ich zumindest: Gerade probiere ich in Lightroom Presets zur Filmsimulation aus. Und entdecke nebenbei wieder den Reiz der analogen Fotografie, allerdings mit digitaler Nachverarbeitung.

Das alles wäre nicht möglich ohne meine Frau Gertrud, die mich auf Reisen begleitet und mir geduldig die benötigte Zeit zum Fotografieren einräumt. Auch wenn es manchmal dauern kann. Seit einigen Jahren hilft ihr dabei ihr «Tolino» eBook Reader und genügend Lesestoff. Ihr gebührt mein ganz spezieller Dank.